Karin Bachmeier
In der 16. Staffel lernt Martin im Rahmen eines Patientenfalls die für eine Bank in Salzburg arbeitende Karin Bachmeier kennen. Sie ist die Tochter seines Patienten Alois Bachmeier. Er erfährt, dass sie von ihrem Vater als Kind geschlagen wurde. Dies hat eine Beeinträchtigung des Hörvermögens zur Folge und sie muss somit ein Hörgerät tragen. Die beiden begegnen sich danach noch öfters zufällig und werden sich sympathisch.
Nachdem Martin seine Auszeit in New York bei Franziska und seinem Sohn aufgrund des Zusammenbruchs seiner Mutter Lisbeth nicht antritt, kommt Karin in der Praxis vorbei und möchte die Einweihungsparty ihres Hauses mit ihm nachholen. Das ist der Beginn von lockeren Dates, Verliebtsein und schließlich einer entspannten, erfrischenden Liebesbeziehung. Die beiden treffen sich immer bei der unkomplizierten und fröhlichen Karin zu Hause, Martin bleibt oft über Nacht. Lilli bekommt von der neuen Liebe Martins zufällig in der Praxis mit, als sie die beiden überrascht. Die anderen Familienmitglieder erfahren es ein wenig später, dass Martin wieder in einer Beziehung ist.
Als der Direktor der Genossenschaftsbank überraschend verstirbt, bewirbt sich Karin auf die Leitung. Sie bekommt den Posten und ist somit nun vor Ort tätig. In letzter Instanz wird sie jetzt bezüglich des aktuell wackelnden Kredites des Landhandels der Pflügers, der Martins Schwägerin Caro und deren Vater Rolf gehört, entscheiden. Ein wenig Hoffnung liegt daher darin, dass sie zugunsten des Landhandels entscheiden wird. Lilli nötigt Martin, mit Karin dies zu besprechen, doch er lehnt ab. Er sieht ganz klar die Trennung von Beruflichem und Privatem, weiterhin seien die Pflügers und die Grubers
unterschiedliche Familien. Karin wird die Abwicklung professionell erledigen, ohne persönliche Belange einfließen zu lassen.
Karin gibt den Pflügers eine letzte Frist, doch diese kann nicht eingehalten werden. Somit überbringt sie persönlich die Kündigung des Kredites. Der Landhandel gehört jetzt der Genossenschaftsbank und ein Kaufinteressent ist schnell gefunden. Aber die Frist laufe noch einige Wochen für weitere Angebote. Aufgrund einer glücklichen Fügung zahlt dann der Ex-Mann von Caro Pflüger die Scheidungsabfindung, so dass Rolf mit diesem Geld die Anteile der „Gruber-Milch“ von Anne Meierling kaufen kann und die Voraussetzungen zum Eigentum bzw. Ertrag für die Kreditgewährung des Landhandels wieder gegeben sind.
Martin und Karin genießen nun ihre Beziehung, sodass Martin gerne mit ihr zusammenziehen würde. Doch nach seinem Vorschlag, bei ihr einzuziehen, ist Karin überrumpelt und bittet ihn, ihre Wohnung zu verlassen. Diese Stimmung hält aber nicht lange, sie vertragen sich alsbald wieder. Martin macht Karin dann ganz spontan eines Abends bei ihr Zuhause einen Heiratsantrag, den sie überglücklich annimmt. Die Stimmung trübt allerdings die Erkrankung von Josie, Karins Tochter. Josie sucht Martin mit Ohrenschmerzen und Fieber in seiner Praxis auf. Dieser vermutet eine Mittelohrentzündung, nimmt aber zusätzlich Blut ab. Es werden hohe Entzündungswerte ermittelt und die Diagnose CAPS (Cryopyrin-Assoziiertes Periodisches Syndrom) gestellt. Es handelt sich um eine Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem fälschlicherweise gesunde Zellen in Form von chronisch-entzündlichen Prozessen angreift. Martin überbringt Josie die Nachricht, die sie gefasst aufnimmt. Als Josie ihre Mutter einweiht, ist diese geschockt. Karin sorgt sich, dass Josie sterben könne, aber Martin beruhigt sie. Aufgrund der Nebenwirkungen der nun verordneten Standardmedikamente MTX und Cortison rät Martin zur Teilnahme an einer Studie, die das Medikament Azathioprin nutzt. Karin ist skeptisch, aber Josie ist zuversichtlich und möchte teilnehmen. Seitdem Josie das Studienmedikament nimmt, hat sie wochenlang keine Symptome mehr, die Blutergebnisse sind gut und die Krankheit hat einen Stillstand erreicht. Die Bachmeiers und die Grubers genießen daher einen gemeinsamen Abend, auf dem Karin und Martin zudem ihre geplante Hochzeit verkünden.
Als es Josie unter der Medikamentenstudie auf einmal sehr schlecht geht, wird sie ins Krankenhaus eingeliefert. Die Entzündungswerte sind wieder hoch und die Nierenwerte schlecht. Es steht die Frage im Raum, ob es ein Schub ist oder das Medikament Azathioprin dies ausgelöst hat. Frau Dr. Rüdiger betreut die Studie aus Freiburg und steht mit den Kolleg*innen dort in Kontakt. Karin verurteilt unterdessen die Studie. Josies Zustand verschlechtert sich so sehr, dass sie auf die Intensivstation verlegt werden muss und bekommt statt des Studienmedikaments nun wieder MTX und Cortison. Karin verfügt, dass Martin nicht mehr der behandelnde Arzt von Josie ist, damit im schlimmsten zu erwartenden Ausgang dies nicht zwischen ihnen beiden stünde. Josie ahnt, dass es nicht gut für sie ausgehen könnte und bittet ihre Mutter, sich nicht von Martin zu trennen, sollte sie sterben. Martin kann Karins Entscheidung nicht nachvollziehen, informiert sich weiterhin über Josies Zustand und empfiehlt das Medikament Endekrenia, welches zuvor nur Kindern verschrieben wurde. Als die Entzündung bei Josie auf die Milz übergreift und ein Multiorganversagen droht, setzen die Ärzte Endekrenia ein. Als Karin erfährt, dass Martin dies vorgeschlagen hat, ist sie verärgert über seine Einmischung. Schließlich wird die Ursache von Josies Zustand gefunden: Ihr fehlen zwei Enzyme, sodass sie Medikamente nicht richtig abbauen kann und diese aufgrund der dann entstehenden Überdosierung eine Vergiftung verursachen. Sie muss also zukünftig die Dosis angepasst reduzieren. Weiterhin zeigt das Medikament Endekrenia seine Wirkung, somit geht es Josie alsbald besser und sie ist über den Berg. Funkstille herrscht aber vorerst zwischen Karin und Martin. Martin leidet sehr darunter, doch sie schaffen eine baldige Aussprache. Martin organisiert auf die Schnelle einen Standesamt-Termin und die beiden genießen ihre spontane Hochzeit, ohne dass ihre Familien davon wissen. Am Abend treffen sich alle auf dem Gruberhof und feiern.
Karin und Martin sind glücklich zusammen, sie leben in Karins Haus. Als es dort zu einem Schwelbrand im Stromkasten kommt, ziehen beide ins Obergeschoss des Gruberhofs, da die Reparatur langwierig sei und mehrere Wochen dauern werde. Auf dem Gruberhof lebt sich Karin gut bei Martins Familie ein und knüpft freundschaftliche Bande mit Caro Pflüger, Lillis Tante.
Als Franziska, die Mutter von Martins Sohn Johann, ihn nach vier Jahren überraschenderweise aus New York anruft, weiht Martin Karin ein. Franziska möchte ihn in den nächsten Tagen besuchen. Er erzählt Karin, dass er seinerzeit Franziska in New York besuchen wollte, aber da Lisbeth erkrankt ist, nicht geflogen ist. Daraufhin hat Franziska den Kontakt abgebrochen, weil sie Johann schützen wollte vor einem Vater, auf den man sich nicht verlassen kann. Nun hat er die Hoffnung, seinen Sohn kennenlernen zu dürfen und sorgt sich gleichzeitig, ob er ein guter Vater sein kann. Karin ist für ihn da und bestärkt ihn, dass alles gut laufen werde. Als Franziska in Ellmau eintrifft, besucht Martin sie in ihrer Unterkunft. Sie würde sich die Zeit nehmen, die es brauche, um etwas mit ihm zu klären. Unten im Garten fährt Johann mit seinem Tretroller und Marc, der Lebensgefährte von Franziska, ist dort auch zugegen. Johann nennt ihn „Papa“, er weiß nicht, dass Martin sein leiblicher Vater ist. Martin ist tief getroffen.
