Dr. Angelika Rüdiger
In der 14. Staffel stößt die Chirurgin Dr. Angelika Rüdiger als Bewerberin um die vakante Stelle des Chefarztpostens der Chirurgie in der Klinik hinzu. Dr. Alexander Kahnweiler möchte die Stelle ebenfalls haben und hat jetzt eine starke Konkurrenz. Dr. Rüdiger mischt mit ihrer toughen und direkten Art fortan das eingespielte Team um Vera, Alexander und Martin ordentlich auf und zeigt oft, dass sie medizinisch überlegen scheint. Sie stellt Fördergelder in Millionenhöhe in Aussicht, die sie einbringen kann, so dass Vera schnell entscheidet, den Chefarztposten ihr zu geben.
Alexander bewirbt sich indes an der Münchener Uniklinik für das Kompetenzteam einer ärztlichen Koryphäe. Als Dr. Rüdiger davon Wind bekommt, bewirbt sie sich ebenfalls, da sie den Karrieresprung gerne machen möchte. Beide werden zum Vorstellungsgespräch eingeladen, beide werden nicht genommen. Vera missbilligt es, dass sich Dr. Rüdiger nach Ernennung zur Chefärztin umgehend woanders beworben hat und überträgt Alexander den begehrten Chefarztposten der Chirurgie. Dr. Rüdiger ist erbost, da sie es als ihr gutes Recht sieht, sich in der Probezeit woanders zu bewerben.
Vera beauftragt Alexander, Dr. Angelika Rüdiger aufgrund der Geschehnisse die Kündigung auszuhändigen, dieser findet jedoch nie den richtigen Moment. Als sich Dr. Rüdigers medizinisches Wissen auszahlt, darf sie weiterhin in der Klinik arbeiten. Später umgarnt sie Alexander oft, rückt ihm gerne seine Krawatte zurecht, was Alexander geschehen lässt. Vera beobachtet dies mit Argwohn, bis sie und Alexander erkennen, dass Dr. Rüdiger sich zu Frau Dr. Tippner hingezogen fühlt. Sie bandelt sichtbar mit
Frau Dr. Tippner auf dem Flur an. Doch deren Ehemann, Prof. Dr. Tippner, trifft als neuer Vorsitzender des Aufsichtsrats sämtliche Entscheidungen, die das Krankenhaus betreffen. Aktuell ist eine Budgeterhöhung für die Aufstockung des Personals der Pädiatrie und die Aufstockung in der pränatalen Abteilung angefragt. In drei Wochen ist die nächste Aufsichtsratssitzung, da soll die Eingabe von Vera durchgewunken werden, zum Wohle der Klinik und zum Wohle der werdenden Mütter und ihrer Kinder. Doch Prof. Dr. Tippner möchte Präsenz demonstrieren und öfters in der Klinik erscheinen. Wenn er die Affäre mitbekäme, zumal Frau Dr. Rüdiger ja auch noch gut bekannt mit Vera und Alexander ist, würde er die finanziellen Mittel streichen, so die Bedenken von Vera. Alexanders Gespräch mit Dr. Rüdiger bringt nicht den gewünschten Erfolg, sie möchte ihre Liebe weiterleben. Als Prof. Dr. Tippner eines Tages tatsächlich skeptisch wird, erzählt Vera ihm notgedrungen, dass er sich keine Sorgen machen brauche um seine Ehe, weil nämlich Alexander eine Affäre mit Frau Dr. Rüdiger hätte. Vera setzt alle Beteiligten in Kenntnis und bittet, diese Fassade bis zu Aufsichtsratssitzung aufrecht zu erhalten, was Frau Dr. Rüdiger und Frau Dr. Tippner verärgert hinnehmen. In einem Streit erzählt Frau Dr. Tippner dann doch ihrem Mann, dass sie sich in Frau Dr. Rüdiger verliebt hat und dass sie sich von ihm trennen wird. Doch Prof. Dr. Tippner möchte um seine Ehe kämpfen und die Affäre findet damit keinen Fortgang.
Als Josie, die Tochter von Dr. Grubers Lebensgefährtin Karin Bachmeier, an CAPS (Cryopyrin-Assoziiertes Periodisches Syndrom) erkrankt, und diesbezüglich an einer Freiburger Medikamentenstudie mit Azathioprin teilnimmt, betreut diese Frau Dr. Rüdiger im Klinikum Schwaz. Als es Josie unter der Medikamentenstudie auf einmal sehr schlecht geht, wird sie ins Krankenhaus eingeliefert. Die Entzündungswerte sind hoch und die Nierenwerte schlecht. Es steht die Frage im Raum, ob es ein Schub ist oder das Medikament Azathioprin dies ausgelöst hat. Frau Dr. Rüdiger steht mit den Freiburger Kolleg*innen in Kontakt. Als die Entzündung bei Josie auf die Milz übergreift und ein Multiorganversagen droht, setzen Frau Dr. Rüdiger und Vera das von Martin anstelle empfohlene Medikament Endekrenia ein. Schließlich wird die Ursache von Josies Zustand gefunden: Ihr fehlen zwei Enzyme, sodass sie Medikamente nicht richtig abbauen kann und diese aufgrund der dann entstehenden Überdosierung eine Vergiftung verursachen. Sie muss also zukünftig die Dosis angepasst reduzieren. Weiterhin zeigt das Medikament Endekrenia seine Wirkung, somit geht es Josie alsbald besser und sie ist über den Berg.
Als Dr. Angelika Rüdiger über eine Online-Plattform ihre neue Freundin Vanessa Mertens kennenlernt, die in einer Privatklinik in Berlin arbeitet, in der es eine freie Stelle gibt, überlegt sie, sich darauf zu bewerben. Da Vera sie aber bei sich in der Klinik behalten will, suchen sie und Alexander nach einem Job für Vanessa. Sie bieten die Assistenz von Alexander an und Vanessa nimmt die Stelle an. Vanessa erledigt ihre Arbeit sehr gut und als sie bei einer Event-Organisation pro Alexander handelt, stellt Vera sie zusätzlich als ihre Assistentin an. Da Vanessa nun zwei Stellen bekleidet, hat sie zu wenig Zeit für Angelika. Angelika erwartet von Vera und Alexander, sich zu entscheiden, bei wem Vanessa die Assistenz sein soll. Vera entscheidet als Klinik-Leitung, dass Vanessa sie unterstützt, weil das effektiver sei. Alexander fühlt sich übergangen.
