66. Folge „Schattenkind“

Es herrscht sorgenvolle Stimmung am Frühstückstisch der Familie Gruber. Während Lilli ihren Liebeskummer mit Musik zu bekämpfen versucht, stellt Lisbeth Martin die Frage, ob ihnen die Rettung des Gruberhofs nun endlich geglückt sei. Denn Martin hat Anne gestanden, dass die Grubers dafür gesorgt haben, dass der Käufer für Arthurs Felder abgesprungen ist. Nun steht die Möglichkeit im Raum, dass die getroffene Vereinbarung hinfällig ist, weshalb Martin das Gespräch mit Anne suchen will.

Doch Martin wird zunächst zur Familie Löffler gerufen, deren älteste Tochter Lisa bereits mehrfach an Leukämie erkrankt war und akut an starken Schmerzen am Rücken leidet. Ihre Schwester Kira befürchtet bereits das Schlimmste und blickt der Möglichkeit entgegen, eine weitere schmerzvolle Knochenmarkspende für ihre Schwester leisten zu müssen. Martin versucht Kira Hoffnung zu machen, denn Lisas Symptome lassen nicht unbedingt auf eine Rückkehr der Leukämie schließen.

Tatsächlich behält Martin mit dieser Vermutung Recht. Allerdings ist dies kein Grund zur Freude, denn Lisas Nieren scheinen irreparabel geschädigt zu sein. Während Martin noch nach alternativen Lösungen sucht, scheint für Lisas Vater Bernd die Lösung klar: Wie schon bei dem Knochenmarkspenden wird am Ende nur Kira als Spenderin übrig bleiben. Doch die hat ihre ganz eigenen Pläne.

Auch bei Anne läuft es nicht gut für Martin. Sie fühlt sich von ihm verraten und gibt ihm zusätzlich die Schuld am Herzinfarkt ihres Vaters.

In der Klinik feiert der Chefarzt Prof. Fendrich seinen 65. Geburtstag. Seine feierliche Ansprache wird einzig durch das nicht enden wollende Klingeln von Dr. Kahnweilers Mobiltelefon unterbrochen, was ihm den Unmut einer pikierten Teilnehmerin der Feier einbringt. Als Kahnweiler wenig später in das Zimmer des Chefarztes zitiert wird, macht er sich auf das Schlimmste gefasst. Doch Prof. Fendrich hat nicht vor, ihm eine Standpauke zu halten. Vielmehr lädt er ihn zum Abendessen ein, das gleichzeitig als Bewerbungsgespräch für die Leitung der Chirurgischen Abteilung fungieren soll. Doch bei dem Treffen mit Prof. Fendrich wird Kahnweiler klar, dass seine Beförderung an eine Bedingung geknüpft scheint, welche er unmöglich erfüllen kann und will.

Susanne kämpft währenddessen mit einem ganz anderen Problem. Eine halbe Million Euro wurden ihr für den Verkauf des geliebten Gasthofes „Wilder Kaiser“ angeboten. Hans ist ganz begeistert von der Möglichkeit, mit dem Geld endlich in ein gemeinsames Haus zu ziehen, aber Susanne zögert bei dem Gedanken, ihren Lebenstraum endgültig aufzugeben.

Arthur Distelmeier ist endlich bereit, den Pachtvertrag für die Grubers zu unterschreiben, allerdings nur mit einer ganz konkreten Zusatz-Klausel.

(Quelle: ZDF – Deutsche Erstausstrahlung 12.12.2013)

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