60. Folge „Bis zum Schluss“

Dr. Gruber ist auf der Fahrt zur Beerdigung von Tom Imhoff und kollidiert dabei fast mit einem Geländewagen, dessen Fahrer plötzlich ohnmächtig wurde. Seine Freundin reagierte glücklicherweise blitzschnell und riss das Steuer noch rechtzeitig herum. Der Fahrer, der ein Zeitsoldat ist, wird von Martin auf Herzprobleme untersucht und versucht das Ganze als nicht so tragisch darzustellen. Schließlich würde die Bundeswehr keine gesundheitlich angeschlagenen Leute verpflichten. Doch Martin geht auf Nummer sicher und nimmt eine Blutprobe, die er ins Labor schickt. 

Derweil klagt Susanne über Unwohlsein und sucht Martins Praxis auf. Martin führt eine Ultraschalluntersuchung bei der Schwangeren durch und rät ihr, zur Sicherheit noch Dr. Imhoff zu konsultieren. Das führt zu einer Meinungsverschiedenheit zwischen den Gruber-Brüdern, weil Hans seinem Bruder unterstellt, er würde Susanne verunsichern. Schließlich muss Martin Hans seine Vermutung berichten, dass sich der Fötus wahrscheinlich nicht normal entwickeln wird. Diese Nachricht beunruhigt Hans sehr, daher fährt er mit Susanne in die Klinik. 

Die Untersuchungsergebnisse von Leon sind mittlerweile eingetroffen und verheißen nichts Gutes. Es geht daraus geht hervor, dass es sich um eine Vergiftung und eine Erbkrankheit handeln könnte. Doch woher kommt die Vergiftung? Könnte Leon es selbst gemacht haben, aus welchem Grund und womit? Aus den Krankenunterlagen des Militärs geht her vor, dass Leons Dienst erst in acht Jahren zu Ende sein würde, obwohl er seiner Freundin Emma immer gesagt hat, dass sein Ausscheiden beim Bund unmittelbar bevor stünde. Plötzlich fällt Leon ins Koma, seine Überlebenschancen sinken rapide. 

Unterdessen muss Lena nach Susannes Untersuchung den werdenden Eltern mitteilen, dass sich Martins Vermutung bestätigt hat. Für eine genauere Diagnose rät sie Susanne, eine Punktion der Plazenta vornehmen zu lassen. Doch Susanne und Hans können es nicht glauben. Martin schafft es, die beiden davon zu überzeugen, sich zur Sicherheit noch eine weitere ärztliche Meinung zu holen, die jedoch dasselbe Ergebnis zeigt. Susanne und Hans bleiben keine andere Wahl, als dem Eingriff zuzustimmen.

Doch es kommt noch schlimmer: Um Susannes Leben zu retten, muss die Schwangerschaft abgebrochen werden! Während dies Susanne nicht zulassen will, findet sich Hans schweren Herzens damit ab. Der Verlust des gemeinsamen Babys tut ihm sehr weh, aber ein Leben ohne Susanne ist unvorstellbar. Letztlich findet sich auch Susanne damit ab und vereinbart mit Lena einen Termin für die Operation. Martin jedoch gibt nicht auf und sucht weiter nach einer Möglichkeit, die Operation abzuwenden. Doch die Zeit läuft davon.

Klara kontaktiert Dr. Gruber und bittet ihn um Hilfe. Eine Frau ist zusammengebrochen und ohnmächtig geworden. Es ist die Mutter einer ihrer Schülerinnen. Es stellt sich heraus, dass dies nicht der erste Zusammenbruch der alleinerziehenden Frau ist. Offensichtlich leidet sie an Erschöpfung, weil sie sowohl ihrer Schneiderei als auch der Erziehung ihrer Tochter gerecht werden muss. Ihr Zuhause, ihre Tochter und sie selbst machen einen ungepflegten Eindruck, daher hat Klara in der Zwischenzeit das Jugendamt eingeschaltet.

Nun wird Hanna auch noch beim Diebstahl erwischt und soll an Pflegeeltern übergeben werden. Bei einer Untersuchung stellt Martin fest, dass die Frau an einem Tumor leidet, der operiert werden kann. Doch es gibt keine Angehörigen, die in der Zeit der anschließenden Reha Hanna aufnehmen können. Auch eine Krankenversicherung hat sie nicht. Wird Martin das Leben der Frau retten und Hanna unterbringen können?

Lilli muss sich derweil mit dem Erwachsenwerden und den damit einhergehenden Foto: ZDF/Thomas R. SchumannProblemen auseinandersetzen. Die Sorgen und Nöte ihrer Angehörigen machen auch ihr zu schaffen, denn die frühere Leichtigkeit auf dem Gruberhof ist nicht mehr vorhanden. Wir man als Erwachsener unglücklicher? So kommt sie zu ihrer ganz eigenen Lösung des Problems.

(Deutsche Erstausstrahlung: 29.03.2012)

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