Das Schauspiel „Geächtet“ von Ayad Akhtar

Amir Kapoor ist ein erfolgreicher New Yorker Anwalt. Er arbeitet in einer renommierten Kanzlei in Manhattan, trägt Hemden, die 600 Dollar das Stück kosten, und lebt mit seiner Frau Emily, einer aufstrebenden Künstlerin, in einem schicken Loft an der Upper East Side. Kurz: der Sohn pakistanischer Einwanderer lebt den perfekten amerikanischen Traum. Von seiner Religion hat er sich losgesagt, und dem Islam steht er äußerst kritisch gegenüber – im Gegensatz zu seiner Frau, einer weißen Amerikanerin, die durch ihre Malerei die islamische Kultur für sich entdeckt hat. Sie drängt ihren Mann dazu, sich vor Gericht für einen angeklagten Imam einzusetzen – was schwerwiegende Folgen für Amir haben wird.

Bei einem Abendessen einige Wochen später mit dem jüdischen Kurator Isaac und dessen Frau Jory schlägt das unverbindliche Geplauder in eine ernste Diskussion über religiöse Traditionen um, und die Situation droht zu eskalieren. Nach diesem Dinner wird nichts mehr sein, wie es vorher war …

Ayad Akhtars pulitzerpreisgekröntes Debüt war 2012 ein großer Broadway-Erfolg und löste in New York hitzige Diskussionen aus. In Deutschland wurde es zum „Stück des Jahres 2016“ gekürt und läuft derzeit an vielen renommierten Häusern. In intelligenten, pointierten und bissigen Dialogen verhandelt Akhtar darin große, aktuelle Themen wie Religion, Rassismus, Toleranz und Vorurteile.

(Quelle: Schauspielbühnen in Stuttgart – www.schauspielbuehnen.de)

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