77. Folge „Ein kaltes Herz“

Martin Gruber muss zu einem Notfall. Beim Training des Skisprung-Nachwuchses ist der kleine Tim Fischer gestürzt. Dessen Trainer und Vater, Michael Fischer, will sichergehen, dass alles o.k. ist. Tim geht es gut, doch plötzlich klagt dessen Mutter Luisa über Schwindel. Martin ahnt, dass etwas nicht stimmt. Bei der Untersuchung stellt Martin fest, dass sie unter seltsamen Herzrhythmusstörungen leidet und bestellt sie für weitere Tests ins Krankenhaus.

Dort sind sich Dr. Alexander Kahnweiler und Dr. Vera Fendrich wieder etwas nähergekommen, ihre „Beziehung“ halten die beiden jedoch zunächst noch unter Verschluss. Eine Affäre mit der Chefin, das ist ganz nach Alexanders Geschmack, und er schwebt auf Wolke Sieben.

Hans Gruber dagegen ist wegen der Trennung von Susanne Dreiseitl am Boden zerstört. Verletzt meldet er sich bei Mia Thalbach, dem Flirt, der seine Ehe ruiniert hat. Auch Susanne ist unglücklich und klagt Martin ihr Leid, der ihr gut zuredet. Während des Gesprächs wird ihr klar, dass die Trennung von Hans vielleicht doch nicht das Richtige war. Dieser ahnt nichts von ihrem Sinneswandel und trifft sich in einer Bar mit Mia.

Martin unterdessen hat auch seine eigenen Sorgen. Er liebt Anne Meierling und würde gern endgültig bei ihr einziehen. Doch was soll er bloß mit ihrem starrsinnigen Vater Arthur machen?

Auch Tochter Lilli ist für eine Hiobsbotschaft gut: Sie verkündet kleinlaut, dass sie voraussichtlich die Zulassung für das Abitur nicht schaffen wird.

Bevor Martin einen klaren Gedanken fassen kann, ruft die Arbeit erneut: Statt ins Krankenhaus zu fahren, wollte sich Luisa Fischer nach Kanada absetzen. Auf dem Weg zum Flughafen wurde sie im Wagen ohnmächtig. Ihr Zustand wird immer schlechter, und Dr. Gruber und Dr. Kahnweiler stehen vor einem Rätsel – das ist keine Herzrhythmusstörung, sondern eine Vergiftung. Wenn sie die Ursache nicht finden, wird Luisa Fischer innerhalb weniger Tage tot sein.

(Quelle: ZDF – Deutsche Erstausstrahlung: 15.01.2015)

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