Eine Fan-Weihnachtsgeschichte der gemeinsamen Aktion
des TVB Wilder Kaiser und des Bergdoktor Fanclubs!

Diese Geschichte wird außer Konkurrenz veröffentlicht.

Weihnachtsstory

von Bianca Ehle

Da der Bergdoktor, Dr. Martin Gruber, nicht von Anne los kommt, plant er unter dem Sigl der Verschwiegenheit einen Heiratsantrag. Er möchte morgen abend im Keller des Gruberhofes mit Lichterketten und Kerzenschein seine Anne davon überzeugen, ihn zu heiraten.

Als er gerade mithilfe seiner Tochter Lilli alles dekoriert, klingelt sein Handy – ein Notfall. Er muss schnellstmöglich zur Forcherhütte fahren, da dort ein Mann starke Atemnot hat und irgendwas von „Kerze“ und „Feuer“ sagt. Geistesgegenwärtig ruft Martin die Feuerwehr während er mit seiner Arzttasche in den grünen Mercedes steigt.

Da es Winter ist, ist es auf den Straßen nicht ungefährlich. Er muss teilweise über sehr schmale und rutschige Feldwege fahren. Deshalb braucht er länger als ihm recht ist. Als er endlich an der Hütte ankommt, sieht er Rauch unter der Haustüre rausqualmen.

Er ruft mehrfach „Hallo“, bekommt aber keine Antwort. Er öffnet hustend das Fenster und sieht auf der Eckbank einen bewusstlosen Mann liegen – direkt neben dem Tisch mit einem brennenden und qualmenden Adventskranz !! Er trägt den Mann nach draußen und untersucht ihn dort. Da er keinen Puls mehr feststellen kann, bekommt der Mann eine Herzmassage und muss beatmet werden. Das gestaltet sich allerdings etwas schwierig, da der alte Mann einen ziemlich langen und störrischen Barth hat. Nach drei ihm sehr lange erscheinenden Minuten hört er dankbar die Sirenen der Feuerwehr. Er übergibt an den mitgekommenen Notarzt und erklärt den Männern kurz die Situation.

Dank der schnellen Ersthilfe durch Dr. Gruber und den Medikamenten durch die Infusion der Notärzte kommt der alte Mann wieder zu sich. Nun erfahren sie, dass sein Name Lutz Mehrwald ist und ihm beim Anzünden einer Kerze am Adventskranz schwindelig wurde. Ihm ist das Streichholz aus der Hand gefallen, und der Kranz hat zu brennen angefangen. Danach wisse er nichts mehr.

Nachdem die Feuerwehrmänner sichergestellt haben, dass sich niemand mehr in der Hütte befindet, löschen sie den Brand. Währenddessen schnallen die Notärzte Herrn Mehrwald auf die Trage, um ihn ins St.Immanuel-Krankenhaus nach Ronninghausen zur weiteren Untersuchung mitzunehmen.

Da er noch einiges für seinen Heiratsantrag zu tun hat, fährt Martin wieder nach Hause. Während der Fahrt ruft er Lilli an, um sich über den aktuellen Stand im Gruberkeller zu informieren. Sie erinnert ihn daran, dass er noch eine Spekulatiustorte in Form eines Herzens bestellen wollte. Deshalb fährt er einen kleinen Umweg, vorbei am zugefrorenen Beutlerbach in die kleine verschneite Ortschaft Hubersberg, um das persönlich zu erledigen.

Er parkt seinen Mercedes auf dem O´Hara-Parkplatz. Der ist nur für Insider und ziemlich versteckt. Eingepackt in Winterjacke, Mütze und Handschuhe läuft Martin los in Richtung Hennigstrasse, in der sich die Konditorei an der Hennigmühle befindet.

Der Weg führt über den Marktplatz, der, wie jedes Jahr, wunderschön weihnachtlich geschmückt ist. Überall Lichterketten, leuchtende Tannenbäume und große Strohsterne. Das Highlight ist auch dieses Jahr der lebensgroße Knecht Ruprecht mit seinem Sack überm Rücken und einer Rute in der Hand.

Als Martin die ganzen Dinge sieht, fällt ihm ein, dass er vor lauter Hektik in der Praxis und der ganzen Vorbereitung mit dem Heiratsantrag vergessen hat, Geschenke zu besorgen. Und zwar alle Geschenke. Für seine Mutter, für Hans, für Lilli und für Anne. Leichte Panik beschleicht ihn. Aber dann wird er auf ein Plakat aufmerksam:

„Weihnachtszirkus für die ganze Familie.
Termin: 25. Dezember
Ort: Baumgartnerallee 9, Hubersberg
Nur noch wenige Karten“

Schnell geht Martin in die Konditorei, um die Torte für seine Anne zu bestellen. Und noch schneller geht er in die Baumgartnerallee, um 5 Karten für sich und seine Lieben zu besorgen. Er hat Glück und bekommt noch welche. Ein perfektes Weihnachtsgeschenk – alle dürfen zusammen einen schönen Abend genießen. Er überlegt sich, dass er alle vier danach noch zum Essen in den Sigl-Hof einladen wird. Glücklich und erleichtert fährt er nach Hause und gönnt sich ein Feierabend-Bier zusammen mit seinem Bruder Hans.

Am nächsten Morgen ruft Martin im St.Immanuel-Krankenhaus an, um sich über den Zustand von Herrn Lutz Mehrwald zu informieren. Dem alten Mann ginge es den Umständen entsprechend wieder gut, sagt Dr. Kahnweiler. Er und seine Kollegen haben festgestellt, dass Herr Mehrwald Diabetiker sei und einen Zuckerschock erlitten habe. Deshalb war ihm schwindelig geworden. Die Atemnot wäre allein durch die Rauchentwicklung entstanden. Er müsse noch zwei Tage in der Klinik bleiben, um ihn medikamentös einzustellen.

DER Abend rückt immer näher, und Martin wird zusehends nervöser. Lilli, und inzwischen auch seine Mutter, helfen ihm bei den letzten Vorbereitungen. Die Torte wurde bereits am Nachmittag geliefert, der Sekt steht im Kühlschrank.

Um 19.00 Uhr kommt Anne, die Martin unter dem Vorwand, dass er ein Frauenproblem mit Lilli nicht alleine bewältigt bekäme, hergelockt hat.

Er führt sie in den romantisch beleuchteten Gruberkeller, und sie merkt sofort, was hier los ist. Tränen steigen ihr in die Augen, denn auch sie liebt Martin immer noch. Als er ihr völlig aufgeregt und ein wenig stotternd die Frage aller Fragen stellt, kann sie gar nicht anders als „Ja“ zu sagen. Sie fallen sich in die Arme und küssen sich.

Als Mutter Lisbeth, Lilli und Hans mitbekommen, dass alles gut ging, kommen sie auch hinzu und gratulieren von Herzen. Gemeinsam feiern sie bei Sekt und Spekulatiustorte den glücklichen Ausgang der oft berg- und talfahrenden Beziehung zwischen Martin und Anne.
Und das 1 ½ Wochen vor Weihnachten 🙂

1 Kommentar zu „“

  1. Liebe Bianca,

    das wäre zuschön um wahr zu sein,wenn Martin seine Anne heiraten würde.Lassen wir uns Überraschen ……ich glaube eher in der Serie kommt Martin und Susanne irgendwann wieder zusammen.

    Aber die Geschichte ist super.

    Liebe Grüße Christine

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