Hans Gruber

Der Bruder von Martin kümmert sich zusammen mit seiner Mutter Elisabeth um den Hof. Weiterhin ist er Mitglied bei der Bergwacht und muss deshalb immer wieder zu Notfällen ausrücken, bei denen Martin als Arzt ebenfalls dabei ist. Nach dem Tod seiner Frau Sonja weiß Dr. Roman Melchinger, dass Hans‘ Tochter Lilli in Wirklichkeit Martins Tochter ist. Doch die beiden Brüder schaffen es, sich mit der Situation zu arrangieren und sind beide als Väter für Lilli da. Hans sorgt sich immer sehr um Lilli und seine Mutter, weshalb er mit Martin nicht immer einer Meinung ist. Doch bei Lillis Freund Mario haben er und Martin beide ein ungutes Gefühl und machen einen Aufstand, aber schließlich erkennen sie, dass die beiden Verliebten zusammengehören und schenken der Beziehung, Lillis erster großer Liebe, ihren väterlichen Segen.

In der Lehrerin Klara Hoffmann hat Hans eine neue Liebe gefunden. Die Beziehung kann auch Streitigkeiten zwischen Klaras Tochter Sarah und Lilli standhalten. Nach einigem Hin und Her mit Trennungen und Versöhnungen steht die Hochzeit der beiden an, die jedoch von dem Unfall und anschließendem Tod Andreas, der Verlobten Martins, überschattet und abgesagt wird. Zur gleichen Zeit taucht Klaras Ex-Mann unerwartet in Ellmau auf und nimmt Sarah zu einem Auslandsjahr zu sich nach Hause nach Rom. Klara begleitet sie in der ersten Zeit, doch schließlich findet sie dort Anstellung an einer Internationalen Schule und bleibt ebenfalls. Hans sieht keine Zukunft in der Fernbeziehung, zumal Klara nichts von sich hören lässt. Da passiert es, dass Hans Jonas, Susannes Adoptivsohn, mit dem Auto anfährt, und er in der kommenden Zeit der Sorge zu Susanne findet. Nach einem gemeinsamen Ausflug mit Susanne und Jonas erkennt er, dass er sich verliebt hat. Susanne und Hans sind nun ein Liebespaar. Hans beendet die Beziehung zu Klara per Brief nach Rom, doch diese kehrt in dem Moment zurück, ohne den Brief erhalten zu haben. Der richtige Moment, Klara die Liebe zu Susanne zu gestehen, scheint nicht einzutreten, so dass Susanne sauer auf Hans ist. Als Klara den Brief per Nachsendung durch Sarah dann doch in Händen hält, ist auch sie wütend auf Hans. Schließlich akzeptiert Klara die Trennung, und Susanne wird wieder mit Hans glücklich. Zwar stört Jonas öfters die traute Zweisamkeit der beiden, doch bald kündigt sich Nachwuchs an. Hans kann sich über diese Nachricht zuerst nicht recht freuen, aber als Martin und Lena einen Gendefekt bei dem Ungeborenen vermuten, ist er sehr in Sorge und umso erleichterter, als diese Vermutung sich nicht bestätigt, und die Schwangerschaft nicht abgebrochen werden muss. Nun steht eine freudige Zukunft bevor.

Als die kleine Familie mit Geburt der gemeinsamen Tochter Sophia perfekt ist, kommt die Frage auf, wo die vier zukünftig wohnen sollen. Auf dem Gruberhof wäre es für Hans am besten, zudem bekommt Susanne ein gutes Angebot, ihren Gasthof „Wilder Kaiser“ zu verkaufen. Aber Susanne setzt sich durch, behält den Gasthof und ihre Eigenständigkeit und bleibt dort wohnen, sehr zu Hans‘ Missfallen. Doch damit die Familie ein gemeinsames Zuhause hat, beschließt Hans letztendlich, zu Susanne in den Gasthof zu ziehen. Eine stressige Zeit beginnt: Tagsüber die Hofarbeit, bei der er zudem von Anne Meierlings guten Ratschlägen gereizt wird, am Abend soll er Susanne beim Kellnern helfen, weil diese sich in der Zeit um die Buchhaltung kümmern möchte. Das ist alles zu viel für Hans, er ist genervt und gibt den beiden Damen dies auch zu verstehen. Streit ist an der Tagesordnung. Ein Lichtblick ist die Lehrerin von Jonas, Mia Thalbach, die er kennenlernt, als Jonas‘ schulische Leistungen nachlassen. Beide mögen sich sofort, sie lädt ihn auf eine Vernissage ein, und Hans genießt die sorglose Zeit. Beide treffen sich häufiger, doch bevor es etwas Ernstes wird, beendet Hans den Flirt, da er seine Familie dafür nicht auf’s Spiel setzen möchte. Susanne hat jedoch Wind davon bekommen und setzt ihn vor die Tür. So kehrt Hans schließlich auf den Gruberhof zurück, versucht aber alles, um die Beziehung zu retten. Susanne verlässt ihn trotzdem, so dass Hans als Single wieder den Kontakt zu Mia sucht: Es kommt zu einem One-Night-Stand. Währenddessen zweifelt Susanne an der Trennung, aber als sie gerade einlenken möchte, erfährt sie von Hans’ Nacht mit Mia. Auch wenn Hans in dem Moment Single war, ist Susanne keineswegs erfreut und trifft auf Martin, der ebenfalls Beziehungssorgen hat. Es kommt zu einem Kuss zwischen den beiden, den Hans niemals erfahren darf. Doch Susanne hegt seitdem wieder Gefühle für Martin, für Martin war es ein Ausrutscher. Somit zieht Susanne einen endgültigen Schlussstrich unter ihre Beziehung zu Hans. Als Hans, der immer noch hofft, wieder mit Susanne zusammenzukommen, zufällig von dem Kuss erfährt, wirft er seinen Bruder Martin wutentbrannt vom Gruberhof. Schließlich hat es Martin nach Sonja ein zweites Mal gewagt, sich seiner Partnerin anzunähern, in diesem Fall auch die allerletzte Hoffnung auf Versöhnung zunichte gemacht. An Hans ist kein Rankommen, auch Lilli zieht zu Freund Franz, um dem Väterstreit zu entgehen. Doch als Nachbarbauer Arthur Distelmeier nach einem Brand auf seinem Hof ums Leben kommt, in welchen auch Mama Lisbeth verwickelt war, nähern sich die Brüder wieder an: Hans geht auf Martin zu und erlaubt ihm, wieder zurück in sein Elternhaus zu ziehen. Mit Susanne rauft sich Hans der Kinder wegen im Alltag zusammen und verstehen sich auf einer freundschaftlichen Ebene.

Nach der erlittenen Rauchgasvergiftung beim Distelmeierbrand muss Lisbeth kürzer treten. Da Hans die Hofarbeit alleine nicht schafft, bittet er Lilli um Hilfe. Doch Lilli erkennt schnell, dass der harte körperliche Job nichts für sie ist. Als Martin ihr anbietet, in der Praxis auszuhelfen, nimmt Lilli dies an. Hans ist verärgert darüber, doch gibt seinen Segen. Zwischenzeitlich hat Hans bei den „Mountain Profis“ als Bergtourenführer ausgeholfen, weil die Frau des Inhabers Peter Geis im Koma liegt, und großen Gefallen daran gefunden: Diese Arbeit macht ihm richtig Spaß! Hier sieht er seine Zukunft und zieht einen Schlussstrich unter den unterbesetzten Gruberhof, sehr zu Lisbeths Missfallen. Er verkauft die Kühe und stellt die Bewirtschaftung ein. Bald bekommt er das Angebot, als Teilhaber bei den „Mountain Profis“ einzusteigen. Doch als Anne aufgrund ihres privaten Konkurses durch Nichtzahlung der Versicherungsleistung nach dem Brand auf dem Gruberhof unterkommt, sieht Lisbeth eine Chance, den Gruberhof mit Anne, die Felder aus ihrer Konkursmasse herausholen kann, wieder zu bewirtschaften. Kurz vor der Unterschrift des Teilhabervertrages bei den „Mountain Profis“ hört Hans auf sein Herz: Anne konnte ihn von dem Plan überzeugen und auch Lillis Interesse an einem Agrarwissenschaftsstudium wecken. Die Wiederbewirtschaftung des Gruberhofs ist beschlossene Sache.

Nach einigen Streitigkeiten am Anfang zwischen Hans und Anne läuft es gut mit den beiden sowie Lisbeth und Lilli, die ihre Arbeit zwischen Praxis und Hof aufteilt. Susanne verliebt sich derweil in einen Gast, den Geologen Tim, der sich auch um Sophia liebevoll kümmert. Hans hat Bedenken, dass er auf seine Tochter gut aufpassen kann und ihr nichts zustößt. Er droht Tim sogar. Später hat Hans Angst, dass Sophia ihn als Vater vergessen könnte, gerade auch, als Susanne mit Sophia und Tim nach Wien ziehen möchte, weil sie ein Job-Angebot als Lehrerin an einer Kochschule erhalten hat. Hans gibt scheinheilig seinen Segen, woraufhin Susanne nachdenklich wird und in Ellmau bleibt. Tim reagiert wütend und verlässt Susanne, Hans kümmert sich derweil wieder glücklich um Sophia. Doch beruflich sieht es schlecht aus: Martin hat Anne unmissverständlich zu verstehen gegeben, dass aus ihnen nichts mehr wird. Daraufhin kündigt Anne die Zusammenarbeit mit den Grubers auf und pachtet sich einen eigenen Hof, die Grubers stehen wieder vor dem finanziellen Ruin. Hans ist verärgert, dass alle anderen unter Martins Eigennützigkeit leiden müssen.

Doch die Idee, den Gruberhof auf den Direktvertrieb der Milch umzustellen, kann durch Lisbeths Kunden-Akquise erfolgreich umgesetzt werden. Zudem taucht überraschend Ludwig Gruber, der Schwager von Lisbeth und Onkel von Martin und Hans, nach 25 Jahren wieder in Ellmau auf. Er ist schwerkrank und möchte sich versöhnen. Seinerzeit wollte er den Erbanteil des Hofs von seinem Bruder Johann, hat dann aber verzichtet und ist mit ihm auf Bergwanderung gegangen. Von dieser ist nur er zurückgekehrt, Johann ist tödlich verunglückt. Im Raum steht seither, dass Ludwig für den Tod verantwortlich gewesen sein könnte, was dieser abstreitet. Martin und Lisbeth, die noch ein Geheimnis hütet, möchten, dass Ludwig verschwindet. Hans ist ihm jedoch offen gegenüber und stellt ihn für die Hofarbeit ein, zudem Lilli jetzt eine Ausbildung bei Martin in der Praxis anfängt und nicht mehr auf dem Hof hilft. Auch Lilli ist mit Ludwig auf einer Wellenlänge. Gemeinsam mit Martin möchte Hans, dass Lilli sich das Geld für ihr erstes eigenes Auto selbst verdient, doch Ludwig kauft Lilli ein Auto. Martin reagiert sehr erbost, Hans sieht es etwas lockerer. Nachdem sich Lisbeth mit Ludwig ausgesprochen hat und auch der Familie gesteht, dass die beiden die Monate vor Johanns Tod eine Affäre hatten, sie in ihn verliebt war, sind alle sprachlos. Um ihn loszuwerden, bringt Martin Ludwig aufgrund seiner Erkrankung in einer Studie in Wien unter, aber da dort alle Plätze belegt sind, wird seine Anlaufstation das Krankenhaus in Hall. Er fordert Ludwig auf, dass er sich zukünftig von seiner Familie fernhalten soll. Lilli hingegen feiert mit Ludwig, dass er in Ellmau bleibt, doch auf dem Heimweg haben sie einen Autounfall, bei dem Lilli schwerer verletzt wird. Damit steigt der Hass der gesamten Familie auf Ludwig, zumal er nach Alkoholgenuss nicht hätte fahren dürfen. Auch Lilli verhält sich jetzt abweisend ihm gegenüber. Ludwig holt zum Gegenschlag aus: Er fordert seinen Erbanteil des Hofes.

Im Rahmen der Studie besucht Ludwig Martin regelmäßig in dessen Praxis, doch Gespräche im Guten haben nicht den Erfolg, ihm die Erbforderung auszureden. Hans und Susanne entdecken ihre Liebe wieder füreinander und verbringen gemeinsam Zeit im Gasthof. Hans überlegt, seine Lebensplanung zu ändern und mit Susanne und seine Tochter Sophia zusammen zu wohnen. Im gleichen Zuge möchte er seine landwirtschaftlichen Tätigkeiten einstellen, da sie mehr schlecht als recht laufen, gerade wieder ein Großkunde abgesprungen ist. Der damit einhergehende Verkauf des Gruberhofs würde genug Geld für alle ergeben, Ludwig könne auch ausbezahlt werden. Lilli und Martin sind wütend, weil sie ihr Zuhause nicht aufgeben möchten. Ludwig verzichtet schließlich auf den Erbschaftsstreit unter der Bedingung, dass Lisbeth sich zu einem gemeinsamen Abendessen trifft. Hans beharrt trotzdem weiterhin auf dem Verkauf des Gruberhofs. Er sieht seinen zukünftigen Lebensmittelpunkt bei Susanne und Sophia, hat auch schon einen potentiellen Käufer gefunden. Anne verhindert im letzten Moment den Verkauf, indem sie als Pächterin des Hofs die „Gruber-Milch“ mit finanzieller Unterstützung der Bank etablieren möchte. Hans ist einverstanden, möchte selbst aber außen vor bleiben. Die Grubers behalten damit ihr Zuhause.

Anne und Lisbeth bringen auf dem Gruberhof jetzt die Marke „Gruber-Milch“ voran, während Hans wie geplant bei seiner Familie – Susanne und Sophia – im Gasthof lebt und arbeitet. Er fühlt sich mit Kellnern aber nicht ausgefüllt. Susanne besorgt ihm einen Job als Wanderführer bei der Touristinfo, da ist er in seinem Element. Auch wenn er bei der „Gruber-Milch“ nicht aktiv involviert ist, so wird Hans doch auf dem Laufenden gehalten. Nachdem ein Logo gefunden und Gregor Schachner, ein Milchbauer und alter Bekannter Annes, seine Abfüllanlage zur Verfügung stellt, werden bald die ersten Flaschen abgefüllt und verkauft. Gregor hat jedoch einen Vertrag aufgesetzt, um bei der „Gruber-Milch“ einzusteigen – Partner sollen Anne, Hans und er sein – und modifiziert diesen zu Annes und der Grubers Ungunsten, als er erfährt, dass Anne und Martin wieder liiert sind. In Absprache mit Hans will Anne nicht unterschreiben, findet aber keine Alternative: Die Kooperative hat keine Kapazitäten, da Gregor diese belegt hat, und die Molkerei bietet zu schlechte Konditionen. Bevor die Apothekerin Franziska Hochstetter aus Ellmau wegzieht, kauft sie auf Bitte von Martin mit dem Erbe ihres Vaters die Abfüllanlage von Gregor, damit die „Gruber-Milch“ gerettet ist. Hans wird nun wieder aktiv einsteigen.

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