Elisabeth Gruber

Sie ist die Mutter von Martin und Hans und die Großmutter von Lilli. Als gute Seele auf dem Gruberhof hält sie Haus und Familie zusammen. Gemeinsam mit Hans  bewirtschaftet sie den Bergbauernhof, auf dem die Grubers zu Hause sind. Das beinhaltet die Stallarbeit sowie ihren Hofladen. Bei Sorgen und Problemen ist sie die Ansprechpartnerin und muss ihren Söhnen auch ab und zu den Kopf waschen. Es geht sogar schon so weit, dass Lisbeth kurzzeitig den Hof verlassen und bei Susanne im Gasthof „Wilder Kaiser“ gewohnt hat, weil sie die ganzen Streitigkeiten um die finanzielle Situation des Hofes nicht mehr ertragen hat. Für Susanne ist sie in Liebesangelegenheiten eine Hilfe.

Nach dem Tod ihres Mannes hatte Lisbeth schon Verehrer, womit Martin immer sehr locker umgegangen ist, während Hans besorgt um sie war. Leider war die große Liebe noch nicht dabei.

Als ein von ihr lange gehütetes Familiengeheimnis von Anne Meierling, der Tochter des Gruber-Rivalen Arthur Distelmeier, aufgedeckt wird, stehen die Grubers mit ihrem Hof vor einem großen finanziellen Problem: Ein uralter Schuldschein zwischen Lisbeth und Annes Großvater wurde nie zurückgezahlt. Lisbeth hat die Forderung unterschlagen. Entweder die Grubers zahlen die vor 30 Jahren fällige Summe inkl. Zinsen oder zwei Felder gehen an Distelmeier, der gerade um seine Existenz kämpft. Nach der Einigung auf die Verpachtung der Felder an die Grubers lässt Arthur den Vertrag platzen, als er von Annes und Martins Liebe erfährt. Nachdem Martin sich von Anne getrennt hat, sagt Lisbeth Arthur die Meinung, die beiden Liebenden finden wieder zueinander, und ein neuer Pachtvertrag wird gemacht.

Als Anne kurze Zeit später für eine Weile auf den Gruberhof zeiht, findet Lilli in ihr eine Vertraute für ihre Teenager-Probleme, und Lisbeth betrachtet sich fortan als überflüssig. War sie es doch immer, die Haus und Hof zusammenhält, so scheint sie jetzt nicht mehr gebraucht zu werden. Nachdem schon Hans zu Susanne gezogen ist, und wenig später auch Martin zu Anne auf den Distelmeierhof ziehen möchte, fühlt sie sich ganz allein gelassen. Aber Martin macht ihr klar, dass sie immer die wichtigste Person in seinem Leben bleiben wird, und so lässt sie ihn gehen. Doch die Beziehungen ihrer beiden Söhne stehen vorerst unter keinem guten Stern, so dass Hans und Martin schon bald wieder auf den Gruberhof zurückkehren, womit alles wieder beim Alten ist.

Doch Lisbeth muss weiterhin bei den Problemen ihrer Söhne eingreifen: Susanne fühlt sich nach einem Kuss wieder zu Martin hingezogen und trennt sich daraufhin endgültig von Hans. Lisbeth redet Susanne Martin aus und beschwört sie, dass Hans unter keinen Umständen von diesen Geschehnissen erfahren darf. Natürlich bekommt Hans Wind davon und wirft Martin wutentbrannt vom Hof. Lisbeth leidet unter der schlechten Stimmung zwischen ihren Söhnen. Dann ist da noch Arthur, der mit seiner Alkoholsucht von Anne alleine zurückgelassen wurde. Lisbeth macht sich Sorgen, fährt zu ihm und platzt mitten in den niederbrennenden Distelmeierhof. Sie wird von den Flammen leicht verletzt, doch ihre Söhne finden durch das Unglück wieder zueinander. Hans bietet Martin an, wieder auf den Gruberhof zurückzuziehen, und Lisbeth ist erleichtert.

Nach dem Brand leidet Lisbeth länger an den Folgen der Rauchgasvergiftung und kann nicht so auf dem Gruberhof mitarbeiten, wie es nötig ist. Sie fühlt sich hilflos und möchte es sich nicht eingestehen, weshalb sie zwei Mal wegen Überanstrengung zusammenbricht. Da auch Lilli schnell das Interesse an einer Hof-Mitarbeit verliert, findet Hans eine Alternative: Nach Aushilfe bei den „Mountain Profis“ als Bergtourenführer findet er großen Gefallen daran und sieht hier seine Zukunft. Der Hof kann ohne Unterstützung nicht existieren, er zieht einen Schlussstrich und verkauft die Kühe. Lisbeth ist sehr verärgert, nehme Hans ihr doch ihre Aufgabe. Sie zieht zu Susanne und hilft in deren Gastwirtschaft. Als Anne aufgrund ihres privaten Konkurses durch Nichtzahlung der Versicherungsleistung nach dem Brand auf dem Gruberhof unterkommt, sieht Lisbeth eine Chance, den Gruberhof mit Anne, die Felder aus ihrer Konkursmasse herausholen kann, wieder zu bewirtschaften. Eifrig macht sie sich an die Buchhaltung und kann Anne für ihren Plan gewinnen. Anne kann schließlich Hans überzeugen und Lillis Interesse an einem Agrarwissenschaftsstudium wecken: Die Wiederbewirtschaftung des Gruberhofs ist beschlossene Sache.

Nach einigen Anfangsschwierigkeiten läuft es gut mit dem Gespann Lisbeth, Anne, Lilli und Hans auf dem Gruberhof. Lisbeth leidet zwar darunter, dass Martin in ein Appartement zieht, weil er Annes Anwesenheit nicht erträgt, aber nach einem Unfall kehrt er in sein Zuhause zurück. Doch da er Anne unmissverständlich zu verstehen gibt, dass aus den beiden nichts mehr wird, kündigt Anne die Zusammenarbeit auf und pachtet sich einen eigenen Hof. Damit stehen die Grubers wieder vor dem finanziellen Ruin, Lisbeth ist erschüttert.

Doch die Idee, den Gruberhof auf den Direktvertrieb der Milch umzustellen, kann durch Lisbeths Kunden-Akquise erfolgreich umgesetzt werden. Einen Wermutstropfen liefert das überraschende Auftauchen nach 25 Jahren von Ludwig Gruber, Schwager von Lisbeth und Onkel von Martin und Hans. Er ist schwerkrank und möchte sich versöhnen. Seinerzeit wollte er den Erbanteil des Hofs von seinem Bruder Johann, Lisbeths Mann, hat dann aber verzichtet und ist mit ihm auf Bergwanderung gegangen. Von dieser ist nur er zurückgekehrt, Johann ist tödlich verunglückt. Im Raum steht seither, dass Ludwig für den Tod verantwortlich gewesen sein könnte, was dieser abstreitet. Lisbeth leidet immer noch sehr unter dem Geschehenen und hütet zudem ein Geheimnis vor ihrer Familie. Haben Hans und Martin versucht, Ludwigs Auftauchen vor ihr zu verbergen, so besucht Ludwig aus eigenen Stücken den Gruberhof und möchte Lisbeth sprechen. Lisbeth bricht zusammen, will ihn nicht sehen und ihm aus dem Weg gehen. Obwohl Hans, der Ludwig offen gegenüber ist, ihn für die Hofarbeit einspannt, schafft es Lisbeth, da sie ja tagsüber auf Akquise ist. Martin hat den gleichen Standpunkt wie Lisbeth und möchte, dass Ludwig verschwindet. Lilli hingegen hat in Ludwig einen Vertrauten gefunden. Schließlich stellt sich Lisbeth der Vergangenheit und spricht sich mit Ludwig bezüglich der Affäre der beiden in den Monaten vor Ludwigs Tod aus. Als sie auch ihrer Familie gesteht, in Ludwig verliebt gewesen zu sein, was sie zuvor immer vermieden hatte, sind alle sprachlos. Um ihn loszuwerden, bringt Martin Ludwig aufgrund seiner Erkrankung in einer Studie in Wien unter, aber da dort alle Plätze belegt sind, wird seine Anlaufstation das Krankenhaus in Hall, sehr zum Ärger von Lisbeth und Martin. Martin fordert Ludwig auf, dass er sich zukünftig von seiner Familie fernhalten soll. Lilli hingegen feiert mit Ludwig, dass er in Ellmau bleibt, doch auf dem Heimweg haben sie einen Autounfall, bei dem Lilli schwerer verletzt wird. Damit steigt der Hass der gesamten Familie auf Ludwig, zumal er nach Alkoholgenuss nicht hätte fahren dürfen. Auch Lilli verhält sich jetzt abweisend ihm gegenüber. Ludwig holt zum Gegenschlag aus: Er fordert seinen Erbanteil des Hofes.

Im Rahmen der Studie besucht Ludwig Martin regelmäßig in dessen Praxis. Da Martin es nicht schafft, ihm die Erbforderung auszureden, ringt Lisbeth sich dazu durch, Ludwig auf seiner Hütte zu besuchen. Sie kommt gerade noch rechtzeitig, da Ludwig zusammengebrochen ist. Im Krankenhaus stellt sich heraus, dass der Schwächeanfall nicht im Zusammenhang mit seiner Krebserkrankung und der Studie steht. In der Zwischenzeit kommt Hans aufgrund der wiederentdeckten Liebe zu Susanne und damit geänderten Lebensplanung auf die Idee, den Gruberhof zu verkaufen. Dies würde genug Geld für alle ergeben, Ludwig könne auch ausbezahlt werden. Ludwig verzichtet schließlich auf den Erbschaftsstreit unter der Bedingung, dass Lisbeth sich zu einem gemeinsamen Abendessen trifft. Trotz dessen, dass Lisbeth Bedenken hat, an die alten Zeiten erinnert zu werden, geht sie auf die Forderung ein. Schließlich lässt sie sich auf die Erinnerungen ein, Ludwig und sie kommen sich wieder näher und schmieden gemeinsame Reisepläne. Daher steht Lisbeth dem Hofverkauf auch gelassener gegenüber als Lilli und Martin. Als Lisbeth und Ludwig zu ihrer ersten Reise nach Italien aufbrechen, gesteht Ludwig, dass er, obwohl anders vereinbart, auf der letzten Bergwanderung seinem Bruder Johann von der Liebe zu Lisbeth erzählt hat. Daraufhin haben sich die Wege der beiden Brüder getrennt, der tödliche Unfall ist passiert. Lisbeth ist sehr enttäuscht und tritt die geplante Reise mit Ludwig nicht an. Ludwig verlässt Ellmau alleine. Der Hofverkauf wird schließlich im letzten Moment durch Anne als Pächterin abgewendet, so dass die Grubers ihr Zuhause behalten.

Anne und Lisbeth bringen auf dem Gruberhof jetzt die Marke „Gruber-Milch“ voran, während Hans bei Susanne im Gasthof lebt und arbeitet. Bald ist ein Logo gefunden und Gregor Schachner, ein Milchbauer und alter Bekannter Annes, stellt seine Abfüllanlage zur Verfügung. Als die ersten Flaschen abgefüllt und verkauft werden ist die Freude groß. Gregor hat jedoch einen Vertrag aufgesetzt, um bei der „Gruber-Milch“ einzusteigen, und modifiziert diesen zu Annes und der Grubers Ungunsten, als er erfährt, dass Anne und Martin wieder liiert sind. Anne will nicht unterschreiben, findet aber keine Alternative: Die Kooperative hat keine Kapazitäten, da Gregor diese belegt hat, und die Molkerei bietet zu schlechte Konditionen. Bevor die Apothekerin Franziska Hochstetter aus Ellmau wegzieht, kauft sie auf Bitte von Martin mit dem Erbe ihres Vaters die Abfüllanlage von Gregor, damit die „Gruber-Milch“ gerettet ist. Hans wird zudem wieder aktiv einsteigen.

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