107. Folge „Getrennte Wege“

Martin Gruber wundert sich über die diffusen Symptome, die Krankenpflegerin Erianna Kolas zeigt. Bald schon findet er heraus, dass sie absichtlich ein falsches Medikament nimmt.

Erianna und ihre Tochter Mara sollen Österreich verlassen! Sie kamen vor vielen Jahren aus Weißrussland und haben sich sehr gut integriert. Die Papiere, mit denen sie einreisten, waren aber offensichtlich gefälscht, sodass nun die Abschiebung droht.

Martin Gruber versucht bei Herrn Häberle, dem zuständigen Beamten der Ausländerbehörde, Zeit für Erianna zu gewinnen, damit sie richtig gesund werden kann. Die verzweifelte Frau verspricht ihm, das lebensgefährliche Spiel mit falschen Medikamenten einzustellen und eine andere Lösung zu finden – zumindest für ihre Tochter. Sie will, wenigstens für Mara, eine Zukunft in Österreich sichern, zur Not allein. Als das Mädchen davon erfährt, stellt sie sich diesen Plänen in den Weg. Für Erianna bricht die Welt zusammen – sie beschließt, Fakten zu schaffen.

Lisbeth Gruber muss erfahren, dass ihr Schwager Ludwig nun doch länger als geplant in Ellmau bleiben wird. Sie ist wenig begeistert, Lilli hingegen freut sich sehr für ihren Großonkel, und so beschließen die zwei, die guten Nachrichten zu feiern. Nach einem fröhlichen Abend in Susannes Gasthof passiert jedoch ein Unglück. Mit Ludwig am Steuer geraten die zwei in einen Autounfall, bei dem vor allem Lilli schwere Verletzungen erleidet. In die Sorge um ihre Tochter mischt sich bei Martin und Hans schon bald eine große Wut auf Ludwig. Hätte er überhaupt fahren dürfen?

(Quelle: ZDF – Deutsche Erstausstrahlung: 15.03.2018)

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