Willkommen Pia Baresch – Ein Interview zum Einstieg

Als Ärztin Dr. Lena Imhoff am Krankenhaus in Hall ist Pia Baresch seit kurzem neu im Bergdoc-Team. Zwischen Martin und Lena scheint sich mehr als Sympathie zu entwickeln, und so können wir uns schon jetzt auf weitere Folgen mit Pia Baresch in dieser Rolle freuen. Auch bei den im Mai startenden Dreharbeiten zur 5. Staffel ist sie wieder mit von der Partie!

Biografie Pia Baresch
Rollenprofil Dr. Lena Imhoff

Zu ihrem Einstieg hat uns Pia Baresch gerne ein bisschen von sich und dem Dreh dieser Staffel erzählt – Viel Spaß beim Lesen des Interviews 🙂 Unseren herzlichen Dank an Pia Baresch für die freundliche Beantwortung der Fragen !!!

Wir freuen uns, von Ihnen als neues Gesicht bei der Serie „Der Bergdoktor“ ein wenig mehr zu erfahren. Sie haben die letzten Jahre in einigen TV-Produktionen mitgespielt. Woher kennen wir Sie bereits? 

2005 spielte ich die weibliche Hauptrolle „Oberstleutnant Elisabeth Wiedner“ in der Serie „Soko Wien“. Zuletzt war ich zu sehen in „Die Alpenklinik IV“ mit Erol Sander und in „Mord in bester Gesellschaft – Alles Böse zum Hochzeitstag“ mit Fritz Wepper.

Seit diesem Jahr sind Sie in der Rolle der Kinderärztin Dr. Lena Imhoff zu sehen. Charakterisieren Sie doch bitte mal Ihre Rolle. 

Lena Imhoff ist eigentlich Ärztin für Perinatalmedizin, was soviel heißt, wie dass sie Frauen vor, während und nach der Geburt begleitet und betreut. Sie liebt ihren Beruf über alles und ist sehr engagiert. Lena ist ein sehr lebensbejahender und fröhlicher Mensch. Sie ist spontan und neugierig. Trotzdem weiß sie, was sie will und hat eine klare Meinung. Manchmal kann sie auch etwas stur sein.
Privat liebt sie schöne Dinge und besitzt ein eigenes Pferd, mit dem sie als Ausgleich zu ihrem Beruf gerne ausreitet.

Was reizt Sie an der Rolle? 

Ich wollte schon immer mal gerne eine Ärztin spielen. 

Wie empfinden Sie die Zusammenarbeit mit dem Team und den anderen Schauspielkollegen? Wie sind Sie bei den „alten Hasen“ aufgenommen worden? 

Sowohl das Team, als auch meine Schauspielkollegen sind alle sehr nett und haben mich herzlich aufgenommen.

Dürfen wir schon ein wenig mehr zu der beruflichen / privaten Beziehung Ihrer Rolle zu Dr. Martin Gruber erfahren? 

Dr. Imhoff und Dr. Gruber lernen sich bei einem komplizierten Fall im Krankenhaus kennen, wo sie gemeinsam eine schwere Entscheidung über Leben und Tod treffen müssen. Auch im weiteren Verlauf der Staffel kreuzen sich Ihre Wege sowohl in beruflichen, als auch in privaten Angelegenheiten. Mehr möchte ich aber nicht verraten, denn das würde die ganze Spannung nehmen.

Welche Entwicklung wünschen Sie sich für Dr. Lena Imhoff? Haben Sie ein Mitspracherecht? 

Auch zu dieser Frage möchte ich mich ungern äußern, da ich sonst zu viel von der Rolle verraten würde. Ein Mitspracherecht habe ich nur bedingt.

Wie sind Sie zu der Rolle im Bergdoktor gekommen? 

Durch ein Casting. 

 

 

Was war bis jetzt die größte Herausforderung beim Bergdoktor-Dreh? 

Ich musste, in einer Steilwand hängend, einem Verletzten eine behelfsmäßige Thoraxdrainage legen.

Und die witzigste Szene? 

Lena Imhoff und Dr. Gruber bringen gemeinsam ein Fohlen auf die Welt!!!

Sie drehen in der wunderschönen Bergwelt des Wilden Kaisers. Genießen Sie auch die Annehmlichkeiten wie Wandern, Skifahren etc.? 

Da ich an meinen drehfreien Tagen meistens nach Hause fahre, hatte ich bis jetzt erst ein Mal Zeit, wandern zu gehen. Die tolle Kulisse des Wilden Kaisers und die gute Luft habe ich aber dennoch genossen.

Welche weiteren TV-Projekte stehen derzeit an? 

Es gibt Gespräche für einen Spielfilm, der im März in Salzburg gedreht werden soll. Danach geht es ab Anfang Mai wieder mit dem Bergdoktor weiter.

Inwiefern ist es für Sie interessant, die Serien und Filme bei der TV-Ausstrahlung anzuschauen? 

Sehr interessant. Ich sehe die Filme ja meistens auch erst bei der TV- Ausstrahlung fertig geschnitten und mit Musik unterlegt. Man dreht all die Szenen einzeln und oft durcheinander. Da bin ich natürlich immer schon sehr gespannt, wie das alles im Zusammenhang wirkt. Außerdem sehe ich mir selber immer sehr kritisch zu, um Dinge, die mir vielleicht weniger gefallen haben, beim nächsten Mal besser zu machen.

Auch im Theater haben Sie oft auf der Bühne gestanden. In welcher Rolle konnten Sie am meisten zeigen? Ist derzeit ein neues Stück geplant?

Eine meiner Lieblingsrollen war bestimmt die „Polly“ in der „Dreigroschenoper“. Erstens hat diese Rolle eine schöne Entwicklung vom naiven Mädchen hin zur starken Ganovenbraut und zweitens konnte ich in diesem Stück auch mal meine Musikalität und Gesangsstimme zeigen.

Wie sind Sie zur Schauspielerei gekommen? 

Als Kind wollte ich immer Sängerin werden. Habe dann aber, um vielfältiger einsetzbar zu sein, eine Musicalausbildung begonnen. Dort habe ich die Liebe zur  Schauspielerei entdeckt und nach einem Jahr gänzlich auf Schauspiel umgesattelt. 

 

 

War das schon immer Ihr Berufswunsch und bezeichnen Sie Ihren Beruf somit als Traumberuf?

Wie gesagt wollte ich zuerst Sängerin werden. Mit meinem jetzigen Beruf bin ich aber durchaus glücklich.

Wie viel Zeit bleibt neben Ihrem Beruf für private Aktivitäten? Was machen Sie dann gerne in Ihrer Freizeit? 

Seit der Geburt meines Sohnes vor zweieinhalb Jahren bleibt mir privat nicht mehr allzu viel Zeit für meine Hobbys. Ich gehe gerne ins Theater, mache Musik, lese gerne und treibe Sport, wie Golf, Tennis und Skifahren. Das alles ist aber nun ein bisschen in den Hintergrund getreten.

Sie wohnen in Wien. Zu welcher Sehenswürdigkeit würden Sie einen Touristen als erstes hinführen bzw. was muss man als Besucher in Wien unbedingt gesehen haben? 

Die Ringstrasse mit all ihren tollen Gebäuden, wie Staatsoper, Hofburg, Parlament, den beiden Museen, etc…

Sie sind zudem sehr musikalisch, haben diverse Musikrichtungen im Repertoire und hatten sogar eine Zeit lang eine eigene Band namens P.I.A. Erzählen Sie uns ein bisschen mehr darüber.

Wie bereits erwähnt hatte ich schon als Kind den Wunsch Sängerin zu werden. Mit 14 Jahren wurde ich Gitarristin und Sängerin einer Kommerzband und stand jedes Wochenende bei Hochzeiten, Bällen oder sonstigen Veranstaltungen auf der Bühne. Da ich mich musikalisch weiterbilden wollte, habe ich zwischen 15 und 21 diverse Workshops, vor allem in Richtung Jazz, besucht und dabei viele tolle Musiker kennengelernt. Zusammen mit einem Pianisten gründete ich dann mit 19 Jahren meine erste eigene Band. Wir haben vor allem Pop- und Jazzsongs in unserem eigenen Stil gecovert.

Wie viel Zeit bleibt neben der Schauspielerei derzeit noch für die Musik? 

Vor der Geburt meines Sohnes habe ich noch sehr viel Musik gemacht. Gemeinsam mit meinem Mann hatten wir ein musikalisches Kabarettprogramm mit 18 Musiknummern. Außerdem hatte ich immer wieder zwischendurch Galaauftritte mit verschiedenen Bands, darunter eine Big Band, oder Studiojobs.

Es gibt ein eigenes Kabarettprogramm „Lässig und Barsch“ gemeinsam mit Peter Lesiak. Was dürfen wir uns darunter vorstellen? 

Es handelt sich um eine Beziehungskomödie. Ein Künstlerpaar steht kurz vor einem gemeinsamen Auftritt. Doch während der Arbeit und der Proben zu der gemeinsamen  Show merken sie, wie sehr sie sich bereits voneinander entfernt haben. Und das nicht nur künstlerisch, sondern auch privat.
Die Eigenheiten und Ticks des anderen, über die man zu Beginn des Zusammenlebens noch liebevoll hinweggesehen hat, sind nicht mehr auszuhalten und so wird im Laufe des Abends die Beziehung mit Rückblicken aufgerollt. Dabei schmeißen sich die Protagonisten gegenseitig alles, was sie in den letzten Jahren hinuntergeschluckt haben, an den Kopf und zwar in Form von sehr bekannten Songs, jedoch mit komplett neuen Texten. Das Ganze geschieht natürlich auf humorvolle Art und Weise und jeder im Publikum, ob Mann, ob Frau findet sich bestimmt in der einen oder anderen Situation wieder.

Wie wäre es mal mit einer Stippvisite bei „Hintze und Sigl“? Mit den beiden Herren können Sie sicher locker mithalten! 

Gerne. Wäre bestimmt ein lustiger Abend!

Wir bedanken uns sehr herzlich für das Interview und freuen uns auf die weiteren Bergdoktor-Folgen mit Ihnen!

Unser Dank gilt weiterhin Frau Konen-Praxl von der NDF.

Was möchtet Ihr Pia Baresch zu ihrem Einstieg mitteilen? Was sagt Ihr zu den Infos aus dem Interview? Pia Baresch und wir sind gespannt auf Eure Kommentare!

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7 Antworten auf Willkommen Pia Baresch – Ein Interview zum Einstieg

  1. Claudia sagt:

    Hallo zusammen!
    Das Interview hat mir sehr gut gefallen.Ich kannte die Pia vorher schon aus dem TV aber das was da alles drinnen stand kannte ich noch nicht,deswegen habe ich ein neues Bild von ihr bekommen. Um ehrlich zu sein,konnte ich sie am Anfang beim Bergdoc gar nicht leiden,weil ich sie nicht an der Seite von Martin sehen wollte,aber um so öfter ich sie sehen um so besser gefällt sie mir und seid der letzten Folge finde ich sie richtig klasse…die Szene mit dem Pflaster war so süß….bin schon so gespannt was noch alles passiert mit den beiden,soll ja so einiges kommen,aber ich kenn keine Vorschau,deswegen lass ich mich einfach mal überraschen….

    @Michaela und Robert Danke für das klasse interview und euere tolle Arbeit hier 🙂

    Lg Claudia

  2. Nadja sagt:

    Ich finde es ne tolle Sache, die Reihe der Interviews.
    Ich kannte Pia Baresch aus einzelnen TV-Produktionen, aber mit einer duchgehenenden Rolle , wie jetzt beimBerdoktor, kannte ich sie noch nicht.
    Ich freue mich schon auf die nächsten Folgen.
    Für Sie, Pia Baresch, alles Gute.

    Danke auch an Michaela und Robert…für die Energie, die ihr in diese Seite investiert 🙂

  3. Theresa sagt:

    Danke für das Interview! :o)
    Es ist schön mal was über „die Neue“ vom Bergdoktor zu erfahren. Ich bin gespannt wie sich die Rolle der Frau Dr. Imhoff entwickeln wird! Bisher hat man ja nicht so sehr viel über sie erfahren und auch von der Schaupielerin wusste man bisher nicht viel. So kommt das Interview genau richitg. VIELEN Dank!!

  4. Michaela Schulze sagt:

    Lieben Dank Euch allen 🙂 Schön, dass Euch das Interview mit Pia Baresch gefällt! Ja, schauen wir mal, wie es so in der 5. Staffel weitergehen wird mit Lena und Martin. Aber zuerst kommt ja noch das Finale der 4. Staffel!

    Gerne – es macht uns viel Spaß und wir freuen uns, wenn Ihr hier auch immer wieder reinschaut!

    Liebe Grüße
    Michaela

  5. Celi10 sagt:

    Ich finde Pia Baresch einfach Klasse sie macht ihre Rolle einfach super!!!!

  6. Christine sagt:

    Hallo Michaela,
    das Interview mit Pia Baresch fand ich sehr intressant,einige Dinge wußte ich auch noch nicht von ihr.Finde Pia auch sehr hübsch.Und ihre Rolle spielt sie auch toll.
    Ich denke ja doch dass Martin und Lena zusammen kommen trotz ihrem Mann.Denn irgendwann sollte auch Martin sein Glück in der Liebe finden,und mal behalten-oder?????
    Finde eure Intervies eine spitzen Idee.

    Euch allen viel Glück und alles Gute herzlichst Christine

  7. lissy sagt:

    Ich fand das Interview mit Pia Baresch wirklich sehr interessant und es hat mir sehr gut gefallen. Man bekommt dadurch einen besseren Einblick auf Pia und ihrer Rolle als Dr. Lena Imhoff. Ich bin ein sehr großer Fan von Pia und sehe sie immer gerne im Fernsehen. Ich finde sie auch sehr hübsch.:-) Besonders freut es mich dass sie die Rolle als Dr. Lena Imhoff bekommen hat. Ich finde Lena und Martin geben ein tolles Paar ab.

    Ich wünsche Pia Baresch alles Glück der Welt und euch allen ebenso herzlichst Lissy
    P.S: übrigens ein toller Fanclub.:-)

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